Broumovský klášter (Stift Braunau)

Das Kloster ist ein imposanter Komplex. Er erhielt seine heutige Gestallt nach einem Barockumbau, vorwiegend nach Projekten von K. I. Dientzenhofer, in den Jahren 1726-1748. Das Kloster des Hl. Wenzels und die Kirche des Hl. Vojtěch stehen im nordöstlichen Teil der Stadt auf der höchsten Stelle des Felsvorsprungs. An die zentralen Klosterbauten schließt das ehemalige Klostergymnasium aus dem Jahr 1711 mit anliegenden Wirtschaftsgebäuden an. Auf der nördlichen Seite wurde im Jahr 1705 eine Brücke über den ehemaligen Graben in den Klostergarten erbaut.

Im Refektorium ist eine Kopie des sog. Turiner Grabtuchs, welche im Jahr 1999 in der Kirche des Hl. Vojtěch über der Kapelle des Hl. Kreuzes gefunden wurde, ausgestellt. Beim Grabtuch wurde eine Autentika (Weiheurkunde) gefunden, aus der es ersichtlich ist, dass das Tuch im Jahr 1651 vom Turiner Erzbischof Julius Caesar Bergiria dem Abt, später päpstlichem Erzbischof Matouš Ferdinand Sobka aus Bílenberk, beim Hl. Nikolaus aus der Prager Altstadt geschenkt wurde.

In ausgedehnten Kellerräumen des Klosters fanden insgesamt 34 Mumien, welche aus der Gruft der Pfarrkirche des Hl. Prokopses in Vamberk stammen, ihre letzte Ruhe.


Teilen Sie diese Seite auf:

Aktuell:


ProjektpartnerAlle Partner >