Braunauer Gebiet

Braunauer Gebiet – malerische Landschaft, die im Jahr 1991 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

Der Broumovský výběžek (Braunauer Gebiet) im Osten von Böhmen, abgegrenzt durch Javoří hory (Heidelgebirge), Stolové hory (Heuscheuergebirge) und Jestřebí hory (Habichtsgebirge), ist eine malerische Landschaft mit kleinen Inseln von unberührter Natur. Bekannt ist sie vor allem durch ausgedehnte Felsenstädte, einzigartige sakrale Bauten und Volksarchitektur. Jahrhundertelange Besiedlung und Landwirtschaft ließ ein ökologisch und ästhetisch wertvolles in der Tschechischen Republik einmaliges Gebiet entstehen. Das Mosaik der Wälder und landwirtschaftlicher Grundstücke, ergänzt durch kleinere Ortschaften und Alleen, Hecken und kleine Bauwerke, ist mit kleinen Bächen durchwoben und von Felsgruppen und geheimnisvollen Felsenstädten geprägt. Als Wächter erheben sich über sie die Tafelberge Ostaš (Wostasberg), Bor (Spiegelberg) und Hejšovina (Heuscheuer).

Die Adršpašsko-teplické skály (Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt), berühmte große Felsenstadt, und die Broumovské stěny (Braunauer Wände bzw. Falkengebirge) mit sonderbaren Felsenformationen gehören zu den wertvollsten Gebieten hiesiger Natur. Das spezifische Sandsteinrelief und die damit zusammenhängenden inversen Klimabedingungen sind für seltene Pflanzenarten und Tiere wichtig. Aber keineswegs handelt es sich um die einzigen Naturbesonderheiten. Es gibt hunderte von Standorten, wo seltene und gefährdete Arten, vielfältige Biotope und sonderbare Werke der unbelebten Natur aufgezeichnet wurden. Einige Standorte wurden zu kleinräumigen besonders geschützten Gebieten erklärt und ins Netz Natura 2000 aufgenommen, was von ihrer Bedeutung zeugt.











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