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Schloss Kokořín

GPS souřadnice:
50°25'47.888"N
14°34'7.451"E

Das Schloss Kokořín befindet sich in der Gemeinde Kokořín, unweit der bekannten gleichnamigen Burg. Im Gegensatz zu der romantischen mittelalterlichen Burg stellt das Schloss einen ruhigen Landsitz des Adels dar, der über Jahrhunderte hinweg das administrative und wirtschaftliche Zentrum der hiesigen Herrschaftsgüter war. Es ist von einem Park und der für die Region Kokořín typischen Landschaft – Wäldern, Sandsteinfelsen und tiefen Schluchten – umgeben.

Das Schloss ist zwar nicht so bekannt wie die Burg, doch es ist ein wichtiger Teil der Geschichte der Gemeinde und der gesamten Region.

Ursprünglich stand hier eine Festung oder ein Gutshof, der zu den Herrschaftsgütern Kokořín gehörte. Das heutige Schloss entstand wahrscheinlich in der Barockzeit, als die Adelssitze in der Region von Verteidigungsanlagen zu komfortableren Residenzen umgebaut wurden.

Nachdem die Burg Kokořín an Bedeutung verloren hatte, übernahmen die Wirtschaftsgebäude und das Schlossgelände im Ort die Verwaltungsfunktion. Das Schloss diente in erster Linie als Verwaltungssitz der Herrschaftsgüter, als wirtschaftliches Zentrum und als Residenz der Eigentümer oder Beamten. Im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts wurde es mehrfach umgebaut und erhielt schließlich die Gestalt eines Landschlosses mit dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden. Wie viele andere Adelssitze wurde es nach 1948 verstaatlicht und für verschiedene öffentliche oder wirtschaftliche Zwecke genutzt.

Heute ist das Schloss Kokořín ein fester Bestandteil des historischen und kulturellen Bildes der Gemeinde. Das Gebäude wurde teilweise renoviert und wird überwiegend für private oder betriebliche Zwecke genutzt. 




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